Verabschiedung von Pfarrer Barthel Pichlmeier

Am Sonntag, den 1. Dezember 2019 wurde Pfarrer Barthel Pichlmeier in einem feierlichen und sehr gut besuchten Gottesdienst, der von beiden Chören der evang. Kirchengemeinde Traunstein mitgestaltet wurde, in den Ruhestand verabschiedet.

Der anschließende Empfang fand aufgrund der Renovierungsarbeiten des Gemeindesaals in der Auferstehungskirche statt. Oberbürgermeister Christian Kegel, Monika Stockinger (Cafe International), Gemeindereferent Martin Riedl (kath. Pfarrverband Waging am See), Pastoralreferent Robert Hintereder (kath. Stadtkirche Traunstein), Kirchenrat Thomas Roßmerkel (Referent für Kirche und Tourismus in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) und Wolfgang Grothe (Vertrauensmann des Kirchenvorstandes) bedankten sich herzlich bei Pfarrer Pichlmeier für sein Wirken. Im Anschluss an die Grußworte gab es die Gelegenheit, sich persönlich von Herrn Pfarrer Pichlmeier zu verabschieden.

Im Vorfeld der Verabschiedung hat Frau Conny Hohler vom Traunsteiner Tagblatt ein ausführliches Interview mit Barthel Pichlmeier geführt. Dieses ist am 30.11.2019 im Traunsteiner Tagblatt erschienen und kann in dem hier hinterlegten Link nochmals nachgelesen werden.

Dekanatssynode November 2019: Evangelische Kirche stellt sich Herausforderungen der Zeit

Text: Hans Eder, Bild: Dekanat Traunstein

Dekanatssynode informiert sich über Entwicklung und sucht neue Wege

Christine Hautz, die Geschäftsführerin des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern, vermittelte einen statistischen Einblick in die Entwicklungen und die Prognosen ihres Verbandes, der fünf Landkreise und 152 Kommunen umfasst.

Traunreut. „Was ist so wichtig, dass wir als Kirche wach sein müssen, damit die Leute sagen: ,Gut, dass es die evangelische Kirche gibt‘?“ Diese Frage stand als Motto über der Herbstsynode des evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirks im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut. Die rund 60 Mitglieder der Synode aus dem Dekanat, das die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting umfasst, beschäftigten sich einen Vormittag lang mit dem Blick auf die Lebensthemen der Menschen und die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Christine Hautz, die Geschäftsführerin des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern, gab dazu Anregungen, indem sie einen statistischen Einblick in die Entwicklungen und die Prognosen der vergangenen und der kommenden Jahrzehnte bei den Themen Demografie, Zuzug, soziale Herausforderungen und Tourismus gab.

In ersten Gesprächsrunden hatten sich die Synodalen darüber ausgetauscht, was sie aktuell am meisten beschäftigt. Da kamen ganz unspektakuläre Themen zur Sprache, wie das Sich-kümmern um Baumaßnahmen, die weiten Wege, das Zersplittert-Sein in der Diaspora, fehlender Religionsunterricht, die vielen gemischten Ehen oder auch wenig Erfolg in der Jugendarbeit. Angestoßen von den Daten und Fakten aus dem Bericht aus dem Regionalen Planungsverband – dieser umfasst die fünf Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Altötting und Rosenheim mit insgesamt 152 Kommunen - dachten die Synodenmitglieder dann darüber nach, welche Konsequenzen aus diesen Informationen gezogen werden müssten, als da waren: alternde Gesellschaft, zunehmender Bedarf an Senioreneinrichtungen, anwachsende Zuzüge und Internationalisierung bei sinkenden Geburtenzahlen, immer mehr Single-Haushalte, steigender Druck durch den Tourismus vor allem in den südlichen Bereichen des Dekanats und ein zu erwartender Abwärtssog in der Wirtschaft bei damit leicht anwachsenden Arbeitslosenzahlen.

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Dekanatssynode November 2019: Dekanat Traunstein - Pfarrer kommen und gehen

Text: Hans Eder, Foto: Dekanat Traunstein

Personalveränderungen in der Synode bekanntgegeben – Kandidaten für Landessynode stellen sich vor

Traunreut. Die Pfarrstelle Traunstein III wird ab dem 1. Juli 2020 mit Pfarrerin Hanna von Schroeders besetzt. Dies teilte Dekan Peter Bertram bei der Herbstsynode des Dekanatsbezirks Traunstein im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut mit. Aktuell ist von Schroeders Pfarrerin in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Aschau und Bernau. Der bisherige Stelleninhaber in Traunstein, Pfarrer Barthel Pichlmeier, geht zum 1. Dezember in den Ruhestand.

Der Dekan gab auch noch weitere Stellenänderungen bekannt. Im September in sein Amt eingeführt worden ist Pfarrer Friedemann Krocker, der zur Kirchengemeinde Traunstein gehört und dessen Halbtagsstelle mit ‚Dienstleistungen im Dekanatsbezirk‘ umschrieben ist: Er kann zukünftig in allen Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks zum Einsatz kommen, um Engpässe aufgrund von Vakanzen oder Krankheiten abzufedern. Ebenfalls im September ihren Dienst angetreten hat Pfarrerin Anne-Katrin Streeck, die die Pfarrstelle II in Siegsdorf innehat. Verabschiedet wurden Diakon Johannes Häberlein (Bad Reichenhall) und Pfarrer Werner Buckel (Pfarrstelle Freilassing II). Neu besetzt wird Freilassing II zum 1. Dezember mit Pfarrer Jürgen Henrich. Und schließlich wird der Berchtesgadener Pfarrer Schulz im März 2020 verabschiedet.

Kandidaten für Landessynode vorgestellt

  von links nach rechts: Dekan Dr. Markus Ambrosy, Dekan Peter Bertram, Renate Graßl, Diakon Robert Münderlein, Pfarrer Christoph Keller, Pfarrer Thomas Schmeckenbecher und Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth

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Regionalbischof Christian Kopp stellt sich vor

Liebe Leserinnen und Leser,


mein Name ist Christian Kopp. Ab dem 1. Advent 2019 arbeite ich als Evang.-Luth. Regionalbischof in München und Oberbayern. Ich bin in großer Vorfreude auf diese Aufgabe. Besonders freue ich mich darauf, möglichst viele Menschen kennenzulernen, die in den Kirchengemeinden in Oberbayern ihren Platz und ihren Raum für ihr Engagement gefunden haben.

Ich bin 1964 in Regensburg geboren. Meine frühe Kindheit habe ich in Rummelsberg bei Nürnberg verbracht. Von Geburt an bin ich netzwerkorientiert: Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen mit drei Schwestern und 35 Cousins und Cousinen. Die schönsten Kindheits- und Jugenderfahrungen habe ich Garmisch-Partenkirchen gemacht - dort habe ich Konfirmation gefeiert und Abitur gemacht. In München, Erlangen, Bern und Tübingen habe ich gerne und leidenschaftlich Theologie studiert. Im Studium habe ich meine Frau kennengelernt, die ebenfalls Pfarrerin ist. Gemeinsam staunen wir über zwei erwachsene Kinder und – bisher - zwei Enkelkinder.

Das Vikariat hat mich nach Nürnberg gebracht. Meine erste Pfarrstelle war im Süden Ingolstadt. Nach drei Jahren als Hochschulpfarrer in Nürnberg war ich weitere drei Jahre Projektleiter einer landeskirchlichen Kommunikationsinitiative. Zehn Jahre war ich Dorfpfarrer am Stadtrand von Nürnberg. In den letzten sechs Jahren arbeitete ich als Dekan in den Südstadtgemeinden Nürnbergs mit Arbeitsschwerpunkten im Interreligiösen Dialog, dem Personalbereich, der Diakonie und der
Arbeitswelt. Meine vielfältigen Erfahrungen als nebenberuflicher Gemeinde- und Organisationsberater prägen und bereichern mein Arbeiten.

Was macht mich aus? ...

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