Einführung Dr. Buchstädt
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„Bestellen Sie kein Pils, hier trinkt man Helles oder Weißbier.“ Dr. Günther Zahn gibt dem neuen evangelischen Pfarrer Tipps aus seinem Erfahrungsschatz. Denn auch den Schulleiter des Aventinus Gymnasiums hat es von der Regnitz an die Salzach verschlagen. Doch das ist 34 Jahre her und so kennt er die Gepflogenheiten der Südbayern mittlerweile sehr gut. Dr. Diethard Buchstädt ist erst seit gut zwei Wochen in Burghausen. Am 1. März nahm er seinen Dienst in der ersten Pfarrstelle auf – viel Zeit, sich beim gemütlichen Feierabend-Bier als Franke zu outen, blieb ihm da noch nicht. Am Sonntagnachmittag fand nun die offizielle Amtseinführung in der Friedenskirche statt. Vor rund 250 Festgästen vollzog Dekan Peter Bertram die Segnung des 54jährigen. Zuletzt hatte er 15 Jahre lang in Bamberg gewirkt...
KV-Abschluss
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Am 21. Oktober 2018 wird ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Aus diesem Anlass wurde am 23. Februar 2018 ein letztmaliges Treffen für alle amtierenden Kirchenvorstände angeboten. So fanden sich an einem Freitagnachmittag knapp 50 Teilnehmer im Wilhelm Löhe Heim zusammen, um engagiert und in Ruhe über ihre Arbeit im Kirchenvorstand zu diskutieren. Im ersten Teil der Veranstaltung galt es sich auf die Suche nach der Basis der bisherigen Arbeit im Kirchenvorstand zu machen. Hinterfragt wurden die Ziele und Vorstellungen, mit denen ein jeder dieses Ehrenamt angetreten hatte, welche Unterstützung man im weiteren Verlauf erhalten hat, welche Erfahrungen die letzten 6 Jahre gemacht wurden und welche Entwicklungen ein jeder an sich persönlich oder fachlich wahrgenommen hat...
Verabschiedung Thoma
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Zahlreiche Ehrengäste aus dem kirchlichen und politischen Leben hatten sich in der vollbesetzten Kirche "Zum guten Hirten" in Altötting eingefunden, um Pfarrer Hans-Ulrich Thoma in den wohlverdienten Ruhestand und mit ihm seine Gattin Ingrid zu verabschieden. Dekan Peter Bertram aus Traunstein hieß die zahlreichen Wegbegleiter, die mit ihrem Besuch Pfarrer Thoma ehrten, willkommen. In seiner gefühlvollen Predigt betonte Thoma, wie schwer ihm doch der abrupte Abschied aus Altötting falle. Pfarrer sein sei eine wirklich emotionale Berufung, die ihm viele bewegende Momente geschenkt habe. Die Herausforderungen seien häufig schwierig, aber auch gewinnbringend gewesen, sobald er Mitmenschen habe erreichen können. Persönliches Glück bedürfe immer des Anderen und er danke Gott, der stets seine Hand über ihn gehalten habe. Gott sei überall, auch am Ende der Welt, so Thoma...

Was ist die Kirche?

Unter dieser Fragestellung stand am 23.04.2018 eine erstmalig stattfindende ökumenische Pfarrkonferenz.

Referent Prof. Gunther Wenz, emeritierter Ordinarius für Systematische Theologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München  und derzeitiger Leiter der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie in München diskutiert in diesem Zusammenhang das ökumenischen Problem der Ekklesiologie: Mit dem apostolischen Symbol bekennt sich die ganze Christenheit auf Erden zur Kirche als der Gemeinschaft der Heiligen. Ausgehend von diesem Bekenntnis und seiner Aufnahme im VII. Artikel der Confessio Augustana als dem Zentralbekenntnis der Reformation wird Wenz Grundzüge evangelischer Ekklesiologie skizzieren und dabei in ökumenischer Verständigungsabsicht insbesondere die Probleme erörtern, die mit der Lehre von der Einheit der Kirche verbunden sind. Der Amtstheologie wird dabei besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden sein.

 

Risse Begegnung TZ Delegation 1998
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Am 23. November 2017 ist Gertaude Risse im Alter von 93 Jahren verstorben. Gertraude Risse, die langjährige Leiterin des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums in Traunreut (1965 - 1987), war im Jahr 1992 das erste Mal in Tansania. Das Land hat sie seitdem nie wieder losgelassen. Frau Risse war viele Jahre lang Partnerschaftsbeauftragte in Übersee und seit Gründung des Partnerschaftsausschuss (PPA) im Januar 1994 dessen Mitglied als eine Vertreterin der Partnerschaftsbeauftragten. Nach ihrem gesundheitsbedingtem Ausscheiden als Partnerschaftsbeauftragte und Mitglied des PPA im November 2008 wurde sie als Ehrenmitglied in den PPA aufgenommen...

Am 12. Novenber 2017 konnte der AK Nächstenhilfe in Trostberg im Rahmen eines Festgottesdienstes sein 20-jähriges Bestehen feiern. Ursprünglich als AK Armut gegründet, der Bedürftigen in regelmäßigen Sprechstunden beratend zur Seite steht, wurde das Angebot in den letzten Jahrzehnten systematisch erweitert. Ziel des ehrenamtlichen Engagements ist neben unbürokratischer Hilfe in Notsituationen, die Ursache der Notlage zu ergründen und, wenn nötig, sofortige oder dauerhafte Hilfe zu organisieren und anzubieten.

Bitte lesen Sie eine ausführliche Berichterstattung des Trostberger Tagblatts vom 15.11.2017 über die Arbeit des Arbeitskreises in dem hier hinterlegten Dokument

 

Der DekanatsLutherChor sowie der SwingLow-Chor, beides Chöre unter Leitung von Heike Scherer, beteiligen sich an der 500 Chöre Challenge.

Das Ziel der Challenge ist es, 500 Chöre dazu zu motivieren, eine Version des Stücks "Ein feste Burg", einem Kirchenlied, dessen Text Martin Luther wohl vor 1529 geschrieben hat, einzuüben und das entsprechende Video im Internet hochzuladen. Für jedes eingestellte Video spendet ein Spenderkreis 100€ an Brot für die Welt. Somit können Entwicklungsprojekte in den ärmsten Ländern dieser Welt unterstützt werden.

Die Version des Dekanatschors können Sie jederzeit bei dem hier hinterlegten Link nachhören, wenn Sie den Begriff 'Traunstein' in das Suchfeld eingeben. Das Video des Sching-Low-Chors finden Sie unter 'Burghausen'.

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Die Verwaltungsstellen der Evangelischen Dekanate Traunstein und Rosenheim – zu der auch das Dekanat Bad Tölz gehört – trafen sich mit ihren Mitarbeitenden zu einem gemeinsamen Verbundstag am 5.10.2017 auf dem Labenbachhof in Ruhpolding.

Anlass des Treffens sind Überlegungen der drei Dekanate in Verbindung mit dem Landeskirchenamt, die Zusammenarbeit der beiden Verwaltungsstellen zu optimieren. Die Teilnehmer wurden auch über Pläne, einen gemeinsamen Zweckverband zu gründen, informiert. Neben dem näheren Kennenlernen und dem Austausch der Mitarbeitenden beider Einrichtungen sollten auch die weitgediehenen Überlegungen vorgestellt und Rückfragen seitens der Mitarbeitenden ermöglicht werden.