Coburg und die Bayerische Landesausstellung

In Zusammenarbeit mit der VHS Traunstein und dem Historischen Verein Traunsteins veranstaltet das Dekanat eine Studienfahrt nach Coburg:

Leitung: Dr. Jürgen Eminger

Das Jubiläumsjahr 2017 führt uns auf die Spuren Martin Luthers zur Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ ins fränkische Coburg.
Nach unserer Ankunft erkunden wir das Zentrum von Coburg und besichtigen u.a. die Morizkirche, die zugleich einer der Veranstaltungsorte der Landesausstellung ist. Der spätere Nachmittag steht dann zur freien Verfügung und lädt ein zum Flanieren oder zu einem Bummel. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Am Samstagvormittag besuchen wir die Landesausstellung auf der Veste Coburg. Die Veste, auch „Fränkische Krone“ genannt, zählt zu den eindrucksvollsten Burganlagen Deutschlands. Später führt uns ein Ausflug in das vom Absolutismus geprägte „Barock-Franken“ mit der von Balthasar Neumann erbauten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen sowie dem Schloss Seehof mit seiner Orangerie und dem schönen Schlosspark samt Wasserspielen. Abendessen in typisch fränkischem Gasthof und Übernachtung im Hotel.

Religionslehrer sind knapp im evangelisch-lutherischen Dekanat

Ab kommenden Schuljahr tritt neuer „Lehrplan plus“ in Kraft: Fragen und Anliegen der Schüler im MIttelpunkt

Bericht von der Dekanatssynode am 19.11.2016 in Traunreut

Text und Bild: Hans Eder

Traunreut. Die Versorgung mit Religionslehrern ist im evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirk Traunstein, der die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting umfasst, auf Kante genäht, vor allem im nördlichen Bereich. Dies zeigte der Bericht von Gabriela Hofmann, der Leiterin des Schulreferats im Dekanat, auf der Herbstsynode im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut. Und jetzt kommt auf die Lehrkräfte – die kirchlichen wie die staatlichen – eine weitere Herausforderung zu: der sogenannte neue „Lehrplan plus“ auch für die Mittelschule. Diesen stellte die Katechetin Gabriele Zill aus Grabenstätt vor; sie ist Multiplikatorin für die Einführung dieses Lehrplans. Wesentliches Merkmal dieser neuen Konzeption ist die Beteiligung beziehungsweise Mitwirkung der Schüler: „Ausgangspunkt allen Lernens sind die Fragen und Anliegen der Schüler. An der Planung des Unterrichts sollen sie ihrer Entwicklung entsprechend beteiligt werden.“
Der Lehrplan plus ist in Bayern vor vier Jahren für die Grundschule eingeführt worden, ab dem kommenden Jahr ist er verpflichtend für die weiterführenden Schulen. Seine Grundlage ist, wie Gabriele Zill ausführte, das „Konzept der Kompetenzorientierung“, was einen Perspektivenwechsel mit sich bringe: Es werde nun nicht mehr gefragt, welche Inhalte die Schüler wann lernen, sondern was sie am Ende können sollen. In den Blick genommen werden sollen Bibel und Tradition, Mensch und Gesellschaft sowie der Glaube als eine Deutungsoption unter vielen.

Predigt von Superintendent Mag. Olivier Dantine zum Eröffnungsgottesdienst der Landessynode

Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen. Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Makedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.     (Apostelgeschichte 16,9-15)

Ehrungen beim Jahresempfang Mission EineWelt

Beim diesjährigen Jahresempfang von Mission Eine Welt in der Münchner Markuskirche wurden am 24. Oktober 2016 Frau Annegret Gaffal und Herr Joachim Grytzyk vom Dekanat Traunstein für ihren jahrelangen Einsatz für die Partnerschaftsarbeit geehrt.

Auch auf diesem Wege nochmals ein herzliches Vergelt's Gott für Ihr Engagement!

 

Amtseinführung von Pfarrer Alexander Schmidt in Garching a.d.Alz

Die Predigt –  Werbung für die Kirche

Amtseinführung des neuen evangelischen Pfarrers Alexander Schmidt  


Garching (Text und Bild: Frank Bartschies, Alt-Neuöttinger Anzeiger) Die evangelisch-lutherische Gemeinde hat wieder einen eigenen Pfarrer: Alexander Schmidt (39) ist am gestrigen Montag  von Dekan Peter Bertram feierlich in sein Amt eingeführt worden. Beim Einzug in die Versöhnungskirche wurde Schmidt außerdem von seinen Amtskollegen Thorsten Fecke aus Burghausen, Hans-Ulrich Thoma aus Altötting,  Udo Sehmisch aus Neuötting, Josef Höglauer aus Trostberg, Prädikantin Beate Adler,  den katholischen Geistlichen Pfarrer Michael Witti und Pater Nelson Parakkadath sowie Mitgliedern des Kirchenvorstands  begleitet.

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