Was ist denn fair? - Vorbereitung des Weltgebetstags der Frauen 2017 am 21.01.2017

Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen


„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.
Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.
Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Anlässlich des Weltgebetstages findet am Samstag, den 21.01.2017 in den Räumen des Evang. Gemeindehauses, Crailsheimstr.8 in Traunstein ein Vorbereitungstag statt. Folgender Ablauf wurde für Sie geplant:

Religionslehrer sind knapp im evangelisch-lutherischen Dekanat

Ab kommenden Schuljahr tritt neuer „Lehrplan plus“ in Kraft: Fragen und Anliegen der Schüler im MIttelpunkt

Bericht von der Dekanatssynode am 19.11.2016 in Traunreut

Text und Bild: Hans Eder

Traunreut. Die Versorgung mit Religionslehrern ist im evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirk Traunstein, der die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting umfasst, auf Kante genäht, vor allem im nördlichen Bereich. Dies zeigte der Bericht von Gabriela Hofmann, der Leiterin des Schulreferats im Dekanat, auf der Herbstsynode im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut. Und jetzt kommt auf die Lehrkräfte – die kirchlichen wie die staatlichen – eine weitere Herausforderung zu: der sogenannte neue „Lehrplan plus“ auch für die Mittelschule. Diesen stellte die Katechetin Gabriele Zill aus Grabenstätt vor; sie ist Multiplikatorin für die Einführung dieses Lehrplans. Wesentliches Merkmal dieser neuen Konzeption ist die Beteiligung beziehungsweise Mitwirkung der Schüler: „Ausgangspunkt allen Lernens sind die Fragen und Anliegen der Schüler. An der Planung des Unterrichts sollen sie ihrer Entwicklung entsprechend beteiligt werden.“
Der Lehrplan plus ist in Bayern vor vier Jahren für die Grundschule eingeführt worden, ab dem kommenden Jahr ist er verpflichtend für die weiterführenden Schulen. Seine Grundlage ist, wie Gabriele Zill ausführte, das „Konzept der Kompetenzorientierung“, was einen Perspektivenwechsel mit sich bringe: Es werde nun nicht mehr gefragt, welche Inhalte die Schüler wann lernen, sondern was sie am Ende können sollen. In den Blick genommen werden sollen Bibel und Tradition, Mensch und Gesellschaft sowie der Glaube als eine Deutungsoption unter vielen.

Coburg und die Bayerische Landesausstellung

In Zusammenarbeit mit der VHS Traunstein und dem Historischen Verein Traunsteins veranstaltet das Dekanat eine Studienfahrt nach Coburg:

Leitung: Dr. Jürgen Eminger

Das Jubiläumsjahr 2017 führt uns auf die Spuren Martin Luthers zur Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ ins fränkische Coburg.
Nach unserer Ankunft erkunden wir das Zentrum von Coburg und besichtigen u.a. die Morizkirche, die zugleich einer der Veranstaltungsorte der Landesausstellung ist. Der spätere Nachmittag steht dann zur freien Verfügung und lädt ein zum Flanieren oder zu einem Bummel. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
Am Samstagvormittag besuchen wir die Landesausstellung auf der Veste Coburg. Die Veste, auch „Fränkische Krone“ genannt, zählt zu den eindrucksvollsten Burganlagen Deutschlands. Später führt uns ein Ausflug in das vom Absolutismus geprägte „Barock-Franken“ mit der von Balthasar Neumann erbauten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen sowie dem Schloss Seehof mit seiner Orangerie und dem schönen Schlosspark samt Wasserspielen. Abendessen in typisch fränkischem Gasthof und Übernachtung im Hotel.

Predigt von Superintendent Mag. Olivier Dantine zum Eröffnungsgottesdienst der Landessynode

Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen. Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Makedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.     (Apostelgeschichte 16,9-15)

Ehrungen beim Jahresempfang Mission EineWelt

Beim diesjährigen Jahresempfang von Mission Eine Welt in der Münchner Markuskirche wurden am 24. Oktober 2016 Frau Annegret Gaffal und Herr Joachim Grytzyk vom Dekanat Traunstein für ihren jahrelangen Einsatz für die Partnerschaftsarbeit geehrt.

Auch auf diesem Wege nochmals ein herzliches Vergelt's Gott für Ihr Engagement!

 

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