Abschiedsgruß von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler

 

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, © Anke Roith-Seidel

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, © Anke Roith-Seidel

Liebe Gemeindemitglieder des Kirchenkreises München und Oberbayern,

das Ende meiner Amtszeit als Regionalbischöfin und Ständiger Vertreterin des Landesbischofs ist in Sichtweite. Ich möchte mich bei Ihnen für das bedanken, was wir in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam erlebt haben. Besonders dankbar bin ich für die wunderbaren Begegnungen in Gottesdiensten jeglicher Art, bei Gemeindefesten, bei kulturellen oder politischen Veranstaltungen und so vielem anderen mehr. Sie, liebe Schwestern und Brüder, sind der Grund für mich, warum ich mit einer gewissen Wehmut Abschied nehme.

1. Korinther 12, 26: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

Dieser Vers aus einem der wichtigsten und schönsten paulinischen Passagen über die Gemeinde spiegelt für mich die Verbundenheit mit Ihnen bildlich wider. Wir, als Gemeinde, als einzelne Glieder des Leibes Christi, stehen in Verbindung zu einander. Diese innige Verbindung hat mich durch meine Amtszeit getragen.
Der Zukunft gehe ich beschwingt entgegen. Auch nach meiner Amtszeit warten viele neue, aufregende Aufgaben auf mich. So Gott will, bleibe ich aktiv - und wir werden uns bei den unterschiedlichsten Anlässen wiedersehen. Die Verbindung zwischen uns als Kinder Gottes bleibt bestehen. Ich blicke mit Zuversicht und Freude auf das, was kommt.
Ihnen allen wünsche ich von Herzen Gottes reichen Segen. Vergelt‘s Gott für das, was ich durch Sie und mit Ihnen erfahren, lernen, mitfühlen und an Freude erleben durfte.

Ihre
Susanne Breit-Keßler

 

Wir stehen auf gegen Antisemitismus!

Anlässlich der tödlichen Schüsse in Halle hatte das Bayerische Bündnis für Toleranz dazu aufgerufen, am Freitagabend, 11. Oktober 2019, Menschenketten um die bayerischen Synagogen zu bilden und ein Zeichen der Solidarität mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu setzen. Auch die bayerische Landeskirche unterstützte diese Aktion.


Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler riefen dazu auf, ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Es solle eine Menschenkette weiträumig um die Synagoge am Jakobsplatz gebildet werden, sodass das Gebet der jüdischen Gemeinde in der Synagoge begleitet wird. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler: „Wir sind eins mit unseren jüdischen Geschwistern und Freunden. Worte sind nicht genug! Wir wollen ein Zeichen setzen der Einigkeit, der Solidarität und des Mitgefühls. Verspottung, Verletzung und Attacken auf jüdisches Leben müssen ein Ende haben!“

 

Pfarrer Friedemann Krocker - ein neuer Pfarrer für den Dekanatsbezirk Traunstein

Am Sonntag, den 22.09.2019 wurde Pfarrer Friedemann Krocker in einem feierlichen Gottesdienst, der von den beiden Chören der evang. Kirchengemeinde Traunstein mitgestaltet wurde, in sein neues Amt im Dekanatsbezirk Traunstein eingeführt.

 

Pfarrer Friedemann Krocker bei der Einführung durch Dekan Peter Bertram

Dekan Peter Bertram zeigte sich hoch erfreut darüber, dass der Dekanatsbezirk nun mit Pfarrer Krocker eine neue Stelle besetzen kann, die mit ‚Dienstleistungen im Dekanatsbezirk‘ umschrieben ist: Pfarrer Krocker kann zukünftig in allen Gemeinden des Dekanatsbezirks zum Einsatz kommen, um Engpässe aufgrund von Vakanzen oder Krankheiten abzufedern. Spannend wird die Aufgabe wenn man sich die Größe des Dekanats Traunstein mit einer Ausdehnung von über 100km von Nord nach Süd vor Augen hält und bedenkt, dass Herr Krocker lediglich eine halbe Stelle innehat. Neben seinem Einsatz im Dekanatsbezirk Traunstein wird Pfarrer Krocker weiter an seiner Promotion in Praktischer Theologie an der LMU München arbeiten...

Wie sich die Friedenskirche Burghausen zur Sehenswürdigkeit mausert

erschienen im Sonntagsblatt vom 09.09.2019, Text: Susanne Schröder

Das touristische Highlight der 20.000-Einwohner-Städtchens Burghausen an der Salzach ist unbestritten die Burg. Doch weil jeder auf dem Weg zur "längsten Burganlage der Welt" auch an der evangelischen Friedenskirche vorbeikommt, ist dort gerade einiges im Gange.



Schon im Juli wurde die Kirche mit schwerem Gerät komplett entkernt. Nur Mauern und Dachstuhl sind jetzt noch original 1955 – das Jahr, in dem die Friedenskirche nach Plänen von Reinhard Riemerschmidt eingeweiht worden war. Der gesamte Innenraum hingegen wird neu gefasst.

"Der technische Grund für den Umbau war die Asbestbelastung auf dem Dach", berichtet Diethard Buchstädt, seit einem Jahr geschäftsführender Pfarrer von Burghausen. Zudem wollte der Kirchenvorstand einen flexibleren Innenraum für die vielfältigen Veranstaltungen – vom Tauffest übers Chorkonzert bis zum Friedensgebet. Und schließlich sollte die Orgel ausgetauscht werden: Das überdimensionierte 1960er-Jahre-Instrument war so auf die Empore gepfercht, "dass eine Wartung praktisch unmöglich war", sagt der Pfarrer...

Salz im katholischen Kernland

Traunstein feiert 400 Jahre Salinenstadt – mit selbstbewussten Protestanten

erschienen im Sonntagsblatt am 11.08.2019, Text und Bild: Axel Effner

Toller Ausflug! Tolle Kirche! Die Sommerserie im München-Teil lädt ein zu Spritztouren im Kirchenkreis, bei denen sich kuriose Museen, versteckte Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte Kirchen entdecken lassen.

Salinenpark Traunstein
Als "Weißes Gold" hat das Salz über viele Jahrhunderte hinweg die Kulturgeschichte in Südostbayern deutlich geprägt. Das Lebens-, Würz- und Konservierungsmittel war unverzichtbar und wurde teuer gehandelt. Entsprechend vielfältig und eindrucksvoll sind heute noch die Zeugnisse aus der Salinenzeit: das seit 1517 durchgängig betriebene, älteste Salzbergwerk Deutschlands in Berchtesgaden; die denkmalgeschützte Alte Saline in Bad Reichenhall mit ihren geheimnisvollen Stollen und technischen Meisterwerken sowie dem Salzmuseum; und nicht zuletzt die Salinenstadt Traunstein.

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