Kirchengemeinde Töging feiert 50-jähriges Bestehen

Die evangelische Gemeinde von Töging – Neumarkt/St.Veit feierte am Sonntag, den 14.07.2019 ihre 50-jährige Selbständigkeit mit einem großen Festgottesdienst in der Auferstehungskirche. Die musikalische Umrahmung übernahm die Jugendband „Intime“ und Kirchenmusikerin Cornelia Klüter an der Orgel. Festprediger war Dekan Peter Bertram. Im Anschluß wurde ausgiebig gefeiert: Rund um die Auferstehungskirche fand ein Gemeindefest statt. Fleißige Helfer hatten Mittagessen, Kuchen und Getränke vorbereitet.

Bis in die 1930er Jahre war Töging ein kleines katholisches Bauerndorf im Inntal. Mit der Industrialisierung Tögings, die mit dem Kanal bereits 1917 begann, kamen viele Arbeiter aus ganz Deutschland. Unter den zugereisten Arbeitern und Handwerkern gab es auch etliche Evangelische, die von Mühldorf aus betreut wurden. Die Bevölkerung explodierte quasi nach dem 2. Weltkrieg, als viele, auch evangelische Flüchtlinge nach Töging kamen. Sie wohnten in einem Flüchtlingslager im Industriegebiet nahe des Kanals. Früher wurden hier Fremd- und Zwangsarbeiter und später auch Kriegsgefangene untergebracht, die in der Industrie arbeiten mußten. Wie überall in Deutschland herrschte große Not und die evangelische Gemeinde Mühldorf versuchte neben der politischen Gemeinde und Hilfsorganisationen durch Sachspenden die Not zu lindern.

 

Sängerinnen und Sänger für “MARTIN LUTHER KING”-Musical gesucht!

"I have a dream" - diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Wer ist der Mann hinter diesen berühmten Worten? Was hat ihn angetrieben, was hat er bewirkt? Und was bedeutet sein Werk für uns heute?
Davon erzählt das Chormusical Martin Luther King, das am 1. April 2020 um 19.30 Uhr in der Salzburgarena aufgeführt wird. Für den 1.000 Stimmen starken Chor werden Sängerinnen und Sänger gesucht, die das Stück gemeinsam mit Musical-Solisten, Big-Band und Streichorchester auf die Bühne bringen.

Quelle „Stiftung Creative Kirche“

Für ein Europa der Toleranz und Demokratie

Der Markt Pfeffenhausen ist am 23. Juli 2019 Gastgeber für einen  bayernweiten Thementag zu Europa.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz und der Markt Pfeffenhausen veranstalten am 23. Juli 2019 gemeinsam einen Thementag zu Europa. Kooperationspartner sind die Bayerische Staatskanzlei und das Wertebündnis Bayern. Die ganze Region ist eingeladen, nach Pfeffenhausen zu kommen. Am Vormittag gibt es Angebote für Schüler und Jugendliche. Nach Feierabend kommen fast 40 bekannte Persönlichkeiten zu Jetzt-red-I-Talkrunden in die Hallertau. Der Abend klingt mit einigen kulturellen Überraschungen und bei einem gemütlichen Miteinander aus.

In den Gasthäusern des Ortes kommen die Spitzen des Bayerischen Bündnisses mit allen Bürgerinnen und Bürgern über unterschiedliche EUROPA-Themen  ins Gespräch. Zugesagt haben von den Religionsgemeinschaften Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der Passauer Bischof Dr. Stefan Oster und der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster. Aus der Politik kommen u.a. Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein (CSU), die Fraktionsvorsitzenden Katharina Schulze (Grüne) und Florian Streibl (Freie Wähler) sowie die Landesvorsitzende Natascha Kohnen (SPD). Aus den Verbänden der Zivilgesellschaft werden beispielsweise Matthias Jena (DGB), Simone Fleischmann (BLLV) sowie Matthias Fack (Bayerischer Jugendring) erwartet.

Mit Pauken und Trompeten

Verabschiedung von Pfarrer Werner Buckel

Text und Bild: Brigitte Janoschka

Ainring. In einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt mit vielen Ehrengästen aus Kirche, Politik und Gesellschaft wurde Pfarrer Buckel in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine würdigten den beliebten Seelsorger mit ihrer Anwesenheit.

Der katholische und der evangelische Kirchenchor sangen gemeinsam - begleitet von einem Instrumentalensemble aus Streichern (Manuel Stocks, Cornelia Lehfeldt, Gertrud Krebs und Manfred Perchermeier), Flöte (Miriam Sonn), Trompeten (Rupert Eder, Manfred Berger), elektronische Orgel (Svetlana Flat) und Pauke (Thomas Hauber) - unter der Leitung von Professor Peter Ullrich.

 

Ordnung ist das pralle Leben

SERIE Kreative Gemeinde: Verwaltungs-Zweckverband Rosenheim-Traunstein-Tölz schafft Luft für Inhalte

erschienen im Sonntagsblatt vom 02.Juni 2019, Redaktion: Susanne Schröder

Die Steuerbelege im Weinkarton oder im Stehordner? Saubere Socken: ein Haufen im Korb oder gestapelt im Schrank? Wie verschieden die Ordnungssysteme auch sein mögen, unbestreitbar ist: Ohne ein gewisses Maß an Verwaltung versinkt der Alltag unweigerlich im Chaos. Das gilt erst recht, wenn Geld, Verträge und Gesetze im Spiel sind – zum Beispiel bei den rund 1500 evangelischen Kirchengemeinden Bayerns.

Das Gehalt für die Sekretärin, das Meldewesen für Taufen und Trauungen, neues Personal für die Kita, die Kirchenrenovierung: Es ist eine Flut an Verwaltungsaufgaben, die Kirchengemeinden – jede rechtlich selbstständig – zu bewältigen haben. Hätten, denn meistens kümmern sich Verwaltungsstellen darum. Die heißen Gesamtkirchengemeinde, Kirchengemeindeamt oder Verwaltungsverbund. Zehn Verwaltungsverbünde gibt es im Raum der ELKB, und die Nummer zehn ist seit Januar eine Nummer eins: Als Erste haben die Dekanate Rosenheim, Traunstein und Bad Tölz ihren gemeinsamen Verwaltungsverbund in die Rechtsform eines Zweckverbands überführt.

Dreimal drei: Die Dekanate Rosenheim, Traunstein und Bad Tölz sind jeweils mit Dekan, Kirchenvorsteher und Ehrenamtlichen im Vorstand des Zweckverbands vertreten. Derzeit im Vorstand (v. l.): Andrea Klopfer, Rolf Bechtel, der amtierende Vorsitzende Peter Bertram, Richard Graßl, Martin Steinbach, Wilfried Dietsch, Thomas Nether, Sibylle Baumgartner, Hanna Wirth, Florian Gruber und Edzard Everts

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