Pfarrer Friedemann Krocker - ein neuer Pfarrer für den Dekanatsbezirk Traunstein

Am Sonntag, den 22.09.2019 wurde Pfarrer Friedemann Krocker in einem feierlichen Gottesdienst, der von den beiden Chören der evang. Kirchengemeinde Traunstein mitgestaltet wurde, in sein neues Amt im Dekanatsbezirk Traunstein eingeführt.

 

Pfarrer Friedemann Krocker bei der Einführung durch Dekan Peter Bertram

Dekan Peter Bertram zeigte sich hoch erfreut darüber, dass der Dekanatsbezirk nun mit Pfarrer Krocker eine neue Stelle besetzen kann, die mit ‚Dienstleistungen im Dekanatsbezirk‘ umschrieben ist: Pfarrer Krocker kann zukünftig in allen Gemeinden des Dekanatsbezirks zum Einsatz kommen, um Engpässe aufgrund von Vakanzen oder Krankheiten abzufedern. Spannend wird die Aufgabe wenn man sich die Größe des Dekanats Traunstein mit einer Ausdehnung von über 100km von Nord nach Süd vor Augen hält und bedenkt, dass Herr Krocker lediglich eine halbe Stelle innehat. Neben seinem Einsatz im Dekanatsbezirk Traunstein wird Pfarrer Krocker weiter an seiner Promotion in Praktischer Theologie an der LMU München arbeiten...

Wie sich die Friedenskirche Burghausen zur Sehenswürdigkeit mausert

erschienen im Sonntagsblatt vom 09.09.2019, Text: Susanne Schröder

Das touristische Highlight der 20.000-Einwohner-Städtchens Burghausen an der Salzach ist unbestritten die Burg. Doch weil jeder auf dem Weg zur "längsten Burganlage der Welt" auch an der evangelischen Friedenskirche vorbeikommt, ist dort gerade einiges im Gange.



Schon im Juli wurde die Kirche mit schwerem Gerät komplett entkernt. Nur Mauern und Dachstuhl sind jetzt noch original 1955 – das Jahr, in dem die Friedenskirche nach Plänen von Reinhard Riemerschmidt eingeweiht worden war. Der gesamte Innenraum hingegen wird neu gefasst.

"Der technische Grund für den Umbau war die Asbestbelastung auf dem Dach", berichtet Diethard Buchstädt, seit einem Jahr geschäftsführender Pfarrer von Burghausen. Zudem wollte der Kirchenvorstand einen flexibleren Innenraum für die vielfältigen Veranstaltungen – vom Tauffest übers Chorkonzert bis zum Friedensgebet. Und schließlich sollte die Orgel ausgetauscht werden: Das überdimensionierte 1960er-Jahre-Instrument war so auf die Empore gepfercht, "dass eine Wartung praktisch unmöglich war", sagt der Pfarrer...

Salz im katholischen Kernland

Traunstein feiert 400 Jahre Salinenstadt – mit selbstbewussten Protestanten

erschienen im Sonntagsblatt am 11.08.2019, Text und Bild: Axel Effner

Toller Ausflug! Tolle Kirche! Die Sommerserie im München-Teil lädt ein zu Spritztouren im Kirchenkreis, bei denen sich kuriose Museen, versteckte Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte Kirchen entdecken lassen.

Salinenpark Traunstein
Als "Weißes Gold" hat das Salz über viele Jahrhunderte hinweg die Kulturgeschichte in Südostbayern deutlich geprägt. Das Lebens-, Würz- und Konservierungsmittel war unverzichtbar und wurde teuer gehandelt. Entsprechend vielfältig und eindrucksvoll sind heute noch die Zeugnisse aus der Salinenzeit: das seit 1517 durchgängig betriebene, älteste Salzbergwerk Deutschlands in Berchtesgaden; die denkmalgeschützte Alte Saline in Bad Reichenhall mit ihren geheimnisvollen Stollen und technischen Meisterwerken sowie dem Salzmuseum; und nicht zuletzt die Salinenstadt Traunstein.

Walter Frank ist erster kirchlicher Popularmusiker im Dekanat Traunstein

Walter Frank hat 2019 die Ausbildung zum Kirchenmusiker für Popularmusik erfolgreich abgeschlossen. Angespront durch ein „Seminar für Christliche Pop- und Rockmusik“ des Popularmusikverbandes der Ev.- Luth. Kirche in Bayern meldete er sich umgehend für die Ausbildung an. Hierbei wurde neben der allgemeinen Musiklehre Bibelkunde, Glaubenslehre, Hymnologie, Kirchenkunde, Kirchenmusikgeschichte und Liturgik gelehrt und in Klausuren abgeprüft. Im Anschluss legte er noch die sehr praxisorientiert Fachausbildung als Bandleiter ab. Walter Frank wünscht sich die Popularmusik als weiteres Stilelement neben der klassischen Kirchenmusik, das sich rhythmisch und tonal von der klassischen Kirchenmusik unterscheidet und Rhythmen neu interpretiert. Er wünscht sich Lieder, die Mut machen, Lieder die  trösten, Lieder die fröhlich oder nachdenklich stimmen, zur Freude Gottes und Ihm zu Ehren – Soli Deo Gloria.

Einen ausführlichen Bericht , erschienen in der Passauer neuen Presse, erschienen am 5.7.2019, können Sie in dem hier hinterlegten Link nachlesen.

 

Nürnberger Dekan Christian Kopp wird neuer Regionalbischof in München und Oberbayern

Pressemeldung der ELKB vom 16.07.2019

Christian Kopp (54) wird neuer Regionalbischof im Kirchenkreis München und Oberbayern. Das hat der Berufungsausschuss gestern nach Anhörung der Synodalen im Kirchenkreis München beschlossen. Kopp wird seinen Dienst am 1. Dezember 2019 antreten als Nachfolger von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die zum 30.11.2019 in den Ruhestand tritt.

Christian Kopp: „Ich freue mich sehr auf die Arbeit im großen Kirchenkreis München und Oberbayern. Mich prägt der Respekt vor den gefundenen Lösungen anderer und die Überzeugung: Gemeinsam geht es besser. In meinen bisherigen Begegnungen habe ich an vielen Orten in Oberbayern eine lebendige und phantasievolle evangelische Kirche wahrgenommen. Intensiv pflegen möchte ich weiter den guten Kontakt zu den Geschwistern in der Ökumene und den anderen Religionsgemeinschaften.“

Kopp, gebürtiger Regensburger, war von 2003 - 2012 Pfarrer an der St. Georgskirche in Nürnberg-Kraftshof. Seit September 2013 ist er Dekan im Dekanatsbezirk Nürnberg-Süd. Er ist verheiratet mit Pfarrerin Julia Rittner-Kopp.

Kirchenkreis München und Oberbayern

In den 12 Dekanaten und 150 Kirchengemeinden des Kirchenkreises München und Oberbayern leben etwa 493.000 evangelische Christen. Die älteste evangelische Kirche im Kirchenkreis ist die Karolinenkirche in Großkarolinenfeld, sie wurde im Jahr 1822 geweiht. Neben den Kirchengemeinden prägen die Evangelischen Dienste München, die diakonischen Einrichtungen im gesamten Gebiet und die Evangelische Akademie Tutzing das evangelische Leben im Kirchenkreis.

 

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