Der frühere Landesbischof Dr. Johannes Friedrich ist heute im Alter von 77 Jahren in Nürnberg im Kreis seiner Familie verstorben.
Traunstein – Bayerns Gauverband I ist etwas Besonderes – mit insgesamt 117 Vereinen und Brauchtumsorganisationen ist er der größte in ganz Bayern. Am vergangenen Wochenende wurde in Traunstein bei herrlichem Kaiserwetter mit mehr als 8000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das 135. Gaufest gefeiert.
Den Festgottesdienst zelebrierte Stadtpfarrer Konrad Roider. Erstmals war Dekan Peter Bertram bei der Predigt mit eingebunden. Beide stellten fest, dass ein aktives Leben genauso wertvoll wie ein kontemplatives Lebens ist – beides habe seine Berechtigung und müsse sich ergänzen. Es brauche sowohl Hand wie Kopf, die Arbeit wie das Feiern. Momente der Ruhe, Momente für Gott, dürften nicht fehlen, denn sonst fehle die Kraft, um das Leben zu gestalten. Zudem müsse man immer offen sein und die Talente des Einzelnen anerkennen.
Das diesjährige Gaufest in Traunstein ist das beste Beispiel für ein perfektes Zusammenspiel von Arbeit und Feiern, so Bertram, es kombiniert Hoamat, Brauchtum und christliche Gemeinschaft. Unzählige Ehrenamtliche haben mit viel Planungshirnschmalz, unterstützt von zahlreichen tatkräftigen Händen, diese besondere Feier gestaltet – für ein Miteinander, für den Glauben, für die Gemeinschaft. So entstanden viele schöne Momente, die lange nach nachwirken werden.
Nähere Informationen zum diesjährigen Gaufest in Traunstein finden sich unter https://gaufest2025traunstein.bayern/
Anfang Januar wurde auf besonderen Wunsch hin Pfarrer Torsten Fecke im Rahmen der Gesamtkonferenz des Pfarrkapitels verabschiedet.
Pfarrer Fecke war von 2006 bis 2012 Pfarrer in Traunstein, von 2012 bis 2023 in Burghausen und zuletzt von 01.03.2023 bis zu seinem Ausscheiden Pfarramtsführer in Töging. Über alle Stationen seines beruflichen Wirkens hinweg verstand Pfarrer Fecke es, Kontakte zu knüpfen und diese zu halten. Als offener, zugewandter und interessierter Gesprächspartner war er im Dekanat Traunstein sehr geschätzt.
Nicht von ungefähr war es Fecke in seiner Abschiedsansprache dann auch wichtig, die anwesenden PfarrerInnen zu ermutigen, sich noch intensiver auf einen Dialog bzw. eine Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen einzulassen, denn diese tragen in den Kirchengemeinden in einem nicht unerheblichen Maße zum Gemeindeleben bei.
Dekan Bertram und das ganze Pfarrkapitel sind davon überzeugt, dass es ihm auch in seiner neuen Heimat gelingen wird, ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen und wünschen ihm weiterhin viel Kraft bei allen Herausforderungen, die noch zu meistern sind!