Pfr. Werner Buckel
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Ainring. In einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt mit vielen Ehrengästen aus Kirche, Politik und Gesellschaft wurde Pfarrer Buckel in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine würdigten den beliebten Seelsorger mit ihrer Anwesenheit. Der katholische und der evangelische Kirchenchor sangen gemeinsam - begleitet von einem Instrumentalensemble aus Streichern (Manuel Stocks, Cornelia Lehfeldt, Gertrud Krebs und Manfred Perchermeier), Flöte (Miriam Sonn), Trompeten (Rupert Eder, Manfred Berger), elektronische Orgel (Svetlana Flat) und Pauke (Thomas Hauber) - unter der Leitung von Professor Peter Ullrich.
Dreimal drei: Die Dekanate Rosenheim, Traunstein und Bad Tölz sind jeweils mit Dekan, Kirchenvorsteher und Ehrenamtlichen im Vorstand des Zweckverbands vertreten. Derzeit im Vorstand (v. l.): Andrea Klopfer, Rolf Bechtel, der amtierende Vorsitzende Peter Bertram, Richard Graßl, Martin Steinbach, Wilfried Dietsch, Thomas Nether, Sibylle Baumgartner, Hanna Wirth, Florian Gruber und Edzard Everts
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Zehn Verwaltungsverbünde gibt es im Raum der ELKB: Als Erste haben die Dekanate Rosenheim, Traunstein und Bad Tölz ihren gemeinsamen Verwaltungsverbund in die Rechtsform eines Zweckverbands überführt. Dekan Peter Bertram: Warum wir das so machen? Der Zweckverband ist PuK pur: Wir wollen uns bei der Verwaltung konzentrieren und kreativ nach Lösungen suchen, wie wir den Service für unsere Kunden, also die Gemeinden, ständig verbessern können. Das geht für uns am besten mit der neuen Rechtsform des Zweckverbands. Die Dekanate behalten die Haushaltshoheit, aber die Verwaltungsstelle kann viel mehr Dinge selbstständig regeln. Der Übergang zum Zweckverband war auch mit Verlustängsten verbunden. Deshalb sind wir stolz darauf, dass wir uns nicht an Status, Macht und Besitzfragen orientiert haben, sondern an Aufgabe und Bedarf. Der große Gewinn: Die zeitfressenden Verwaltungsthemen sind jetzt aus den Dekanatsausschüssen raus – das schafft Luft für inhaltliche Aufgaben....
v.l.n.r: Dekan Peter Bertram, Vertreter der Dekanatsjugend: Lena Bertram, ???, Iris Merrell, Yannick Surkau mit Familie, Diakon Bernd Rohrbach, Diakonin Veronika Pummerer
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Yannick Surkau wurde mit dem Rotary-Jugendpreis für sein soziales Engagement bei der Evangelischen Jugend im Dekanat Traunstein ausgezeichnet. Der Jugend-Sozialpreis, der vom Rotary Club Traunstein ausgelobt wird und unter der Schirmherrschaft von Landrat Siegfried Walch steht, würdigt das soziale Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 21 Jahren), die sich ehrenamtlich in herausragender Weise engagieren und dadurch etwas für andere Menschen tun....
Johannes Häberlein war immer einer, der in erster Linie für andere da war: „Der Dienst am Menschen war mir immer wichtig und bereitete mir am meisten Freude. Ich betrachtete diese Arbeit stets als Geschenk, darum habe ich sehr gerne gearbeitet.“ Und darum kann sich innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Reichenhalls immer noch niemand richtig vorstellen, dass der so liebgewonnene Diakon nicht mehr präsent sein soll. Zum Abschiedsgottesdienst unter der Leitung von Stadtpfarrer Martin Wirth in der voll besetzten Evangelischen Stadtkirche sowie zum Empfangs im Anschluss waren zahlreiche Ehrengäste gekommen, um Johannes Häberlein zu danken. Der Diakon selbst hatte einen bewegenden Brief an den Jünger Thomas in den Mittelpunkt seiner Predigt gestellt. „Er war der Grund dafür, dass ich meine Zeit nicht verloren habe.“ ...
Lisa Schaube
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Der Ehrenamtsflügel ist die höchste Auszeichnung der Evangelischen Jugend in Bayern und wird ehrenamtlichen Jugendleitern bzw. Jugendleiterinnen mit herausragendem Engagement verliehen. Wir freuen uns, dass auf der Tagung der Landesjugendkammer in Nürnberg in diesem Jahr Lisa Schaube geehrt wurde. Sie reiht sich damit in die Tradition hochengagierter Jugendleiter/ Jugendleiterinnen im Dekanat Traunstein ein.

Motettenchor Bad Reichenhall mit Solisten
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Ergreifend, packend und berührend war das Konzerterlebnis in der evangelischen Stadtkirche, das der Motettenchor, das Salzburger Barockorchester und fünf Solisten unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Roth mit der ausgefeilten Interpretation von Georg Philipp Telemanns Matthäus-Passion von 1746 im Beisein vieler Ehrengäste darboten. In den Chorälen und Turbae, in denen die Stimme des Volkes symbolisch in Fugenpassagen zum Ausdruck kommt, überzeugte der Chor mit einem großen Können, Verständnis für die Aussage der Musik sowie die Spannungsbögen und wurde zum begabten Werkzeug des Lautmalers Telemann. Dem Salzburger Barockorchester oblag die Aufgabe, das jeweilige Lokalkolorit musikalisch umzusetzen. Die Musikerinnen und Musiker spielten zum Teil auf historischen Instrumenten nach historischer Aufführungspraxis...
Beim Zeitzeugengespräch am BPFI von links: Dekan Peter Bertram, Landrat Georg Grabner, Ehrengast Dr. Charlotte Knobloch, Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger, Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner und Oberstaatsanwalt Volker Ziegler
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Wachsender Antisemitismus und Populismus machen ihr Sorge, gleichzeitig zeigte sich Charlotte Knobloch am Mittwochabend voller Optimismus und festem Glauben an ihr Heimatland Deutschland. Die 86-jährige Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist eine unermüdliche Kämpferin für Freiheit und Demokratie und war auf Einladung des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) zu Gast, wo sie vor Ehrengästen, Mitarbeitern und Seminarteilnehmern mit ihren Ausführungen beeindruckte...
Der Dekanatsausschuss im evangelisch-lutherischen Dekanat Traunstein ist neu gewählt worden, hier die bisher feststehenden Mitglieder, von links: die Präsidenten Dr. Andreas Schroter und Carmen Baumgärtner, Dekan Peter Bertram, seine Stellvertreter Andrea Klopfer und Thomas Schmeckenbrecher, Dr. Robert Kirmair, die Pfarrer Anita Leonhardt und Dr. Manuel Ceglarek sowie Susanne Mai und Rolf Bechtel
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In der konstituierenden Sitzung der Dekanatssynode in Traunreut wurden das neue Präsidium der Dekanatssynode sowie Mitglieder des Dekanatsausschusses gewählt. Carmen Baumgärtner und Dr. Andreas Schroter wurden bei der Wahl des Präsidiums mit großer Mehrheit wiedergewählt. Auch der bisherige Schriftführer Joachim Grytzyk (Waldkraiburg) macht weiter; er wurde vom Präsidium berufen - ebenso wie seine neue Stellvertreterin Martina Allmendinger (Berchtesgaden).
Martin-Luther-Platz Plan
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Sanierungen auf dem Gelände rund um die Auferstehungskirche beginnen – Kosten: 2,4 Millionen Euro Traunstein – »Wir wollen zukunftsfähig sein«, sagt Dr. Manuél Ceglarek. Und wenn der geschäftsführende Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde dieses Motto ausgibt, dann spricht er sogleich von einem Projekt, das nach Jahren der Vorbereitung nun vor der Verwirklichung steht. »Wir planen eine komplette Sanierung des Geländes um die Auferstehungskirche. « Erste Vorbereitungen laufen bereits, die Bauarbeiten beginnen am 1. August – und voraussichtlich gut ein Jahr später, im Herbst 2020, ist dann alles fertig. Der geschäftsführende Pfarrer hat in den letzten Jahren Gespräche über Gespräche geführt und ist immer wieder über Skizzen und Plänen vom beauftragten Architekturbüro gesessen. Und jetzt freut er sich, dass alles gerichtet ist – und dass die Kirchengemeinde nun endlich loslegen kann. Der Pfarrer, der das Projekt leitet, lässt überhaupt keinen Zweifel, dass in und an den Gebäuden Handlungsbedarf besteht. »Die letzten Sanierungen erfolgten 1978 und 1991.« ...
Beim Empfang der bundesweiten Konferenz der Polizeiseelsorger im Haus der Kultur (von links): Monsignore Andreas Simbeck, Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner, Polizeipfarrerin Hilda Schneider, Bürgermeister Hans Eschlberger, Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, Landrat Georg Grabner, Innenminister Joachim Herrmann, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Kirchenrat Matthias Herling und Polizeipräsident Robert Kopp.  Foto: BPFI
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Ainring. Den hohen Stellenwert von Freiheit und Verantwortung in der Gesellschaft und von der Polizeiseelsorge bei der Bayerischen Polizei betonten am gestrigen Dienstag Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der bundesweiten Konferenz der evangelischen Polizeipfarrer (KEPP) im Haus der Kultur. Gastgeber und Organisator ist das Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI). Landrat Georg Grabner sagte beim Empfang zum Punkt Menschlichkeit im Berchtesgadener Land: „Wenn’s drauf ankommt, halten die Menschen zusammen.“ Die Polizeiseelsorger aus ganz Deutschland treffen sich jährlich zu dieser einwöchigen Konferenz zum Austausch. Heuer war Bayern mit der Ausrichtung an der Reihe und die Wahl der Polizeiseelsorge fiel auf das BPFI als renommierte Veranstalter. Institutsleiter Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner zeigte sich darüber hoch erfreut und nennt dies eine „große Ehre“. Der Einladung waren zahlreiche hochrangige Führungsbeamte aus der gesamten Bayerischen Polizei und dem Innenministerium gefolgt, ebenso Polizeibeamte, deren freiwillige Aufgabe es ist, die Polizeiseelsorger zu unterstützen. Neben evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Bayern und aus Österreich waren auch Dekan Peter Bertram aus Traunstein, die örtlichen Pfarrer Werner Buckel und Wernher Biehn unter den Gästen....