Dekanatssynode November 2019: Dekanat Traunstein - Pfarrer kommen und gehen

Text: Hans Eder, Foto: Dekanat Traunstein

Personalveränderungen in der Synode bekanntgegeben – Kandidaten für Landessynode stellen sich vor

Traunreut. Die Pfarrstelle Traunstein III wird ab dem 1. Juli 2020 mit Pfarrerin Hanna von Schroeders besetzt. Dies teilte Dekan Peter Bertram bei der Herbstsynode des Dekanatsbezirks Traunstein im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut mit. Aktuell ist von Schroeders Pfarrerin in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Aschau und Bernau. Der bisherige Stelleninhaber in Traunstein, Pfarrer Barthel Pichlmeier, geht zum 1. Dezember in den Ruhestand.

Der Dekan gab auch noch weitere Stellenänderungen bekannt. Im September in sein Amt eingeführt worden ist Pfarrer Friedemann Krocker, der zur Kirchengemeinde Traunstein gehört und dessen Halbtagsstelle mit ‚Dienstleistungen im Dekanatsbezirk‘ umschrieben ist: Er kann zukünftig in allen Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks zum Einsatz kommen, um Engpässe aufgrund von Vakanzen oder Krankheiten abzufedern. Ebenfalls im September ihren Dienst angetreten hat Pfarrerin Anne-Katrin Streeck, die die Pfarrstelle II in Siegsdorf innehat. Verabschiedet wurden Diakon Johannes Häberlein (Bad Reichenhall) und Pfarrer Werner Buckel (Pfarrstelle Freilassing II). Neu besetzt wird Freilassing II zum 1. Dezember mit Pfarrer Jürgen Henrich. Und schließlich wird der Berchtesgadener Pfarrer Schulz im März 2020 verabschiedet.

Kandidaten für Landessynode vorgestellt

  von links nach rechts: Dekan Dr. Markus Ambrosy, Dekan Peter Bertram, Renate Graßl, Diakon Robert Münderlein, Pfarrer Christoph Keller, Pfarrer Thomas Schmeckenbecher und Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth

...

Regionalbischof Christian Kopp stellt sich vor

Liebe Leserinnen und Leser,


mein Name ist Christian Kopp. Ab dem 1. Advent 2019 arbeite ich als Evang.-Luth. Regionalbischof in München und Oberbayern. Ich bin in großer Vorfreude auf diese Aufgabe. Besonders freue ich mich darauf, möglichst viele Menschen kennenzulernen, die in den Kirchengemeinden in Oberbayern ihren Platz und ihren Raum für ihr Engagement gefunden haben.

Ich bin 1964 in Regensburg geboren. Meine frühe Kindheit habe ich in Rummelsberg bei Nürnberg verbracht. Von Geburt an bin ich netzwerkorientiert: Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen mit drei Schwestern und 35 Cousins und Cousinen. Die schönsten Kindheits- und Jugenderfahrungen habe ich Garmisch-Partenkirchen gemacht - dort habe ich Konfirmation gefeiert und Abitur gemacht. In München, Erlangen, Bern und Tübingen habe ich gerne und leidenschaftlich Theologie studiert. Im Studium habe ich meine Frau kennengelernt, die ebenfalls Pfarrerin ist. Gemeinsam staunen wir über zwei erwachsene Kinder und – bisher - zwei Enkelkinder...

Nach drei Jahren des Kennenlernens: Offizielle Amtseinführung des evangelischen Pfarrers Alexander Schmidt

Garching/Alz (hek.) Anerkennung, Respekt und viel Sympathie für Pfarrer Alexander Schmidt. Nach dreijähriger bestandener Zeit des Kennenlernens und der Prüfung   sowie  einer erfolgreichen Bewerbung wurde Pfarrer Schmidt die dritte Pfarrstelle Altötting mit Sitz in Garching/Alz vom  Landeskirchenrat der evangelisch-lutherischen  Kirche in Bayern übertragen. Pfarrer Schmidt wurde nun am Sonntag in der Versöhnungskirche Garching im  Rahmen des Festgottesdienstes feierlich durch die stellvertretende Dekanin Andrea Klopfer in sein Amt eingeführt. Für die evangelisch-lutherische Gemeinde Garching war dies ein wichtiger Tag und für die Zukunft ein positives Zeichen, kann doch die in  den vergangenen Jahren kontinuierliche und engagierte Arbeit von Pfarrer Alexander Schmidt in Garching weitergeführt werden. Für die Ökumene und die Einrichtungen des öffentlichen Lebens gebe es  nun eine festen Ansprechpartner, und für die Gemeindemitglieder einen Seelsorger vor Ort, der auf die Menschen zugehe und zuhören könne, so konnte man von den Kirchenbesuchern erfahren. Viele von ihnen zeigten sich in der Gemeinschaft und im Glauben durch Pfarrer Alexander Schmidt gestärkt...

Abschiedsgruß von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler

 

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, © Anke Roith-Seidel

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, © Anke Roith-Seidel

Liebe Gemeindemitglieder des Kirchenkreises München und Oberbayern,

das Ende meiner Amtszeit als Regionalbischöfin und Ständiger Vertreterin des Landesbischofs ist in Sichtweite. Ich möchte mich bei Ihnen für das bedanken, was wir in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam erlebt haben. Besonders dankbar bin ich für die wunderbaren Begegnungen in Gottesdiensten jeglicher Art, bei Gemeindefesten, bei kulturellen oder politischen Veranstaltungen und so vielem anderen mehr. Sie, liebe Schwestern und Brüder, sind der Grund für mich, warum ich mit einer gewissen Wehmut Abschied nehme.

1. Korinther 12, 26: Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

Dieser Vers aus einem der wichtigsten und schönsten paulinischen Passagen über die Gemeinde spiegelt für mich die Verbundenheit mit Ihnen bildlich wider. Wir, als Gemeinde, als einzelne Glieder des Leibes Christi, stehen in Verbindung zu einander. Diese innige Verbindung hat mich durch meine Amtszeit getragen.
Der Zukunft gehe ich beschwingt entgegen. Auch nach meiner Amtszeit warten viele neue, aufregende Aufgaben auf mich. So Gott will, bleibe ich aktiv - und wir werden uns bei den unterschiedlichsten Anlässen wiedersehen. Die Verbindung zwischen uns als Kinder Gottes bleibt bestehen. Ich blicke mit Zuversicht und Freude auf das, was kommt.
Ihnen allen wünsche ich von Herzen Gottes reichen Segen. Vergelt‘s Gott für das, was ich durch Sie und mit Ihnen erfahren, lernen, mitfühlen und an Freude erleben durfte.

Ihre
Susanne Breit-Keßler

 

Wir stehen auf gegen Antisemitismus!

Anlässlich der tödlichen Schüsse in Halle hatte das Bayerische Bündnis für Toleranz dazu aufgerufen, am Freitagabend, 11. Oktober 2019, Menschenketten um die bayerischen Synagogen zu bilden und ein Zeichen der Solidarität mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu setzen. Auch die bayerische Landeskirche unterstützte diese Aktion.


Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler riefen dazu auf, ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Es solle eine Menschenkette weiträumig um die Synagoge am Jakobsplatz gebildet werden, sodass das Gebet der jüdischen Gemeinde in der Synagoge begleitet wird. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler: „Wir sind eins mit unseren jüdischen Geschwistern und Freunden. Worte sind nicht genug! Wir wollen ein Zeichen setzen der Einigkeit, der Solidarität und des Mitgefühls. Verspottung, Verletzung und Attacken auf jüdisches Leben müssen ein Ende haben!“

 

Seiten

Subscribe to Evangelisches Dekanat Traunstein RSS