Einführung von Pfarrer Dr. Diethard Buchstädt in Burghausen

 

Erfreuen wir uns an unterschiedlicher Spiritualität

erschienen im Alt-Neuöttinger/Burghausener Anzeiger vom 14.03.2018 - Redakteurin: Vera Fischer

„Bestellen Sie kein Pils, hier trinkt man Helles oder Weißbier.“ Dr. Günther Zahn gibt dem neuen evangelischen Pfarrer Tipps aus seinem Erfahrungsschatz. Denn auch den Schulleiter des Aventinus Gymnasiums hat es von der Regnitz an die Salzach verschlagen. Doch das ist 34 Jahre her und so kennt er die Gepflogenheiten der Südbayern mittlerweile sehr gut. Dr. Diethard Buchstädt ist erst seit gut zwei Wochen in Burghausen. Am 1. März nahm er seinen Dienst in der ersten Pfarrstelle auf – viel Zeit, sich beim gemütlichen Feierabend-Bier als Franke zu outen, blieb ihm da noch nicht. Am Sonntagnachmittag fand nun die offizielle Amtseinführung in der Friedenskirche statt. Vor rund 250 Festgästen vollzog Dekan Peter Bertram die Segnung des 54jährigen. Zuletzt hatte er 15 Jahre lang in Bamberg gewirkt.

Dekan Peter Bertram (li.) vollzog die Segnung bei der offiziellen Amtseinführung
des neuen evangelischen Pfarrers Dr. Diethard Buchstädt.

 

KV-Tag zum Abschluss der Wahlperiode 2012-2018

Am 21. Oktober 2018 wird ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Aus diesem Anlass wurde am 23. Februar 2018 ein letztmaliges Treffen für alle amtierenden Kirchenvorstände angeboten.

So fanden sich an einem Freitagnachmittag knapp 50 Teilnehmer im Wilhelm Löhe Heim zusammen, um engagiert und in Ruhe über ihre Arbeit im Kirchenvorstand zu diskutieren.

Im ersten Teil der Veranstaltung galt es sich auf die Suche nach der Basis der bisherigen Arbeit im Kirchenvorstand zu machen. Hinterfragt wurden die Ziele und Vorstellungen, mit denen ein jeder dieses Ehrenamt angetreten hatte, welche Unterstützung man im weiteren Verlauf erhalten hat, welche Erfahrungen die letzten 6 Jahre gemacht wurden und welche Entwicklungen ein jeder an sich persönlich oder fachlich wahrgenommen hat.

 

Dankbarkeit ist die Erinnerung des Herzens

 

Evangelische Gemeinde verabschiedet Pfarrer Hans-Ulrich Thoma in den Ruhestand

erschienen im Alt-Neuöttinger/Burghausener Anzeiger vom 27.02.2018 - Redakteur: Harald Wimmer

Zahlreiche Ehrengäste aus dem kirchlichen und politischen Leben hatten sich in der vollbesetzten Kirche "Zum guten Hirten" in Altötting eingefunden, um Pfarrer Hans-Ulrich Thoma in den wohlverdienten Ruhestand und mit ihm seine Gattin Ingrid zu verabschieden. Dekan Peter Bertram aus Traunstein hieß die zahlreichen Wegbegleiter, die mit ihrem Besuch Pfarrer Thoma ehrten, willkommen.

In seiner gefühlvollen Predigt betonte Thoma, wie schwer ihm doch der abrupte Abschied aus Altötting falle. Pfarrer sein sei eine wirklich emotionale Berufung, die ihm viele bewegende Momente geschenkt habe. Die Herausforderungen seien häufig schwierig, aber auch gewinnbringend gewesen, sobald er Mitmenschen habe erreichen können. Persönliches Glück bedürfe immer des Anderen und er danke Gott, der stets seine Hand über ihn gehalten habe. Gott sei überall, auch am Ende der Welt, so Thoma.

Dekan Bertram dankte dem scheidenden Pfarrer für seinen einmaligen Einsatz im Dienst der Gemeinde, für die unendliche Treue und gewährte Liebe. Thoma habe sein Amt zum Besten der Kirche ausgeübt. Seine Wege seien oft verschlungen gewesen, hätten aber immer ihr Ziel gefunden. In Anlehnung an den kichlichen Sonntag "Reminiscere" (Reminiscere miserationum tuarum, zu deutsch: Denk an dein Erbarmen, Herr) gelte es, sich an das Wirken von Thoma zu erinnern. Erst die Erinnerung schaffe Dankbarkeit, ohne sie gebe es keine Identität.

 

Was ist die Kirche? Ökumenische Pfarrkonferenz am 23.04.2018

Was ist die Kirche?

Unter dieser Fragestellung steht am 23.04.2018 ab 16:00 Uhr eine erstmalig stattfindende ökumenische Pfarrkonferenz.

Referent Prof. Gunther Wenz, emeritierter Ordinarius für Systematische Theologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München  und derzeitiger Leiter der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie in München diskutiert in diesem Zusammenhang das ökumenischen Problem der Ekklesiologie: Mit dem apostolischen Symbol bekennt sich die ganze Christenheit auf Erden zur Kirche als der Gemeinschaft der Heiligen. Ausgehend von diesem Bekenntnis und seiner Aufnahme im VII. Artikel der Confessio Augustana als dem Zentralbekenntnis der Reformation wird Wenz Grundzüge evangelischer Ekklesiologie skizzieren und dabei in ökumenischer Verständigungsabsicht insbesondere die Probleme erörtern, die mit der Lehre von der Einheit der Kirche verbunden sind. Der Amtstheologie wird dabei besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden sein.

Die Pfarrkonferenz findet im Gemeindesaal der Evang. Luth. Kirchengemeinde Traunstein statt.

 

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