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„500 Jahre Luther – und alles in Butter?“ - unter dieser Fragestellung haben sich 95 Burghauser Künstler und Künstlerkollektive mit der von Martin Luther am 31. Oktober 1517 mit dem Anschlag der 95 Thesen angestoßenen Reformationsbewegung und ihren Folgen beschäftigt. Evangelische, katholische und freikirchliche Gruppen haben sich beteiligt, ebenso wie Kindergartengruppen, Schulklassen, Vereine und einzelne Personen, Familien und Künstler, nicht zuletzt der Künstlergruppe „Die Burg“, insgesamt wohl knapp 1000 Personen...
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Der Dekanatsjugendtag 2017 stand am Samstag in Tittmoning ganz im Zeichen des Lutherjahres. Die 100 Jugendlichen aus den Landkreisen Traunstein Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf durften sich mit digitaler Unterstützung auf die Spuren des theologischen Urhebers der Reformation machen. Die Evangelische Jugend im Dekanat Traunstein hatte in Zusammenarbeit mit dem Medienbildungswerk "Qdrei" aus Traunstein eine Schnitzeljagd mit Tablets vorbereitet - eine der vielen Veranstaltungen, die Qdrei im Rahmen der Chiemgauer Medienwochen (www.chiemgauer-medienwochen.de) auf die Beine stellt. Bildrechte: beim Autor Bei der "Luther Quest" mussten die Jugendlichen in Gruppen Stationen zwischen dem Stadtplatz und der Tittmoninger Burg suchen und dabei Fragen beantworten ...
Am 31. März enthüllten Dekan Peter Bertram, Pfarrer Dr. Manuél Ceglarek und OB Christian Kegel feierlich das Straßenschild des Martin-Luther-Platzes. Die Gebäude der Kirchengemeinde, des Dekanats und der diakonischen Dienste sind ab 1. April dort zu finden. Bildrechte: beim Autor In seiner Begrüßung blickte Dekan Bertram auf die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Traunstein zurück und betonte deren hervorgehobene Stellung als Dekanssitz...
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Die Vorbereitungen für den geplanten Verwaltungsverbund der Evang.-Luth. Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein werden konkreter. 43 Evang.-Luth. Kirchengemeinden von Kochel am See bzw. Berchtesgaden im Süden bis Haag bzw. Neumarkt-St.Veit im Norden bekommen ein effizientes Dienstleistungsangebot an zwei Standorten in Rosenheim und Traunstein.
Am 17./18. Februar tagte der zuständige Strategische Ausschuss in Fürstenried unter Beteiligung einiger interessierter Mitglieder der drei Dekanatsausschüsse. Intensiv wurden diverse Möglichkeiten der rechtlichen Zusammenarbeit der Verwaltungsstellen diskutiert sowie der Entwurf einer Satzung für einen neuen Zweckverbands vorgestellt und überarbeitet.
Geplant ist, dass die beschließenden Gremien der drei Dekanate im Jahr 2018  über diese Fragen entscheiden werden.

Was fasziniert mich an der jeweils anderen Konfession und welche Anfragen hätte ich -trotz allem Verstehen und Aufeinanderzugehen- dennoch?

Diese Fragen haben Seelsorger und Seelsorgerinnen von katholischer und evangelischer Kirche in einem Treffen anlässlich des Lutherjahres 2017 in Burghausen diskutiert.

Den ausführlichen Bericht von R. Wetzel zum Ökumenetreffen, erschienen im Alt-Neuöttinger-Anzeiger Anzeiger am 25.02.2017, können Sie hier nochmals nachlesen.

 

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Die Roadshow „Wort.Transport.“, organisiert vom Amt für Gemeindedienst (AfG) der bayerischen Landeskirche, machte am 2. Juli 2017 Station in Übersee. Anhand von vielseitigen Angeboten für Jung und Alt konnte das Thema Reformation mit allen Sinnen in Erfahrung gebracht werden. Dass nach 500 Jahren nicht mehr das Trennende im Vordergrund steht, bewies in Übersee das gemeinsam gefeierte ökumenische Christusfest, dessen Auftakt mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Nikolauskirche begangen wurde...
Pfk Friedrich
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Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich stellt im Rahmen einer Pfarrkonferenz die Beweggründe der Dt. Bibelgesellschaft zur Herausgabe der neuen Lutherbibel vor.

Hauptmotivation war, dass sich die Formulierungen der neuen Ausgabe dem Sprachgebrauch Luthers – soweit dieser heute noch verständlich ist - annähern sollten. Ausführlich erläutert er die Vorgehensweise und Abstimmungsprozesse, die in diesem Zusammenhang notwendig waren, um auf Basis von bis zu 5 unterschiedlichen Übersetzungen die optimale Formulierung zu finden.


Im Blick auf das Gedenkjahr „500 Jahre Reformation“ wollen sich die evangelische und katholische Kirche in Traunstein in diesem Jahr im ökumenischen Geist durch eine ganze Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen miteinander Impulse geben. In einem Gespräch mit der Heimatzeitung erklärte der evangelische Dekan Peter Bertram, das Reformationsgedenkjahr sei Anlass, sich darauf zu besinnen, was die Christen eine und was sie herausfordere. Aus diesem Grund wurden für 2017 über 20 gemeinsame Termine vereinbart. Den Auftakt bildet an diesem Sonntag (22. Januar) um 10.30 Uhr ein Christfest in der Kirche von Heilig Kreuz mit anschließendem Podiumsgespräch und Empfang im Pfarrheim. Dekan Bertram sagte, dass in der evangelischen Aufer-stehungskirche kein Gottesdienst statt-finde, um auch den evangelischen Christen die Teilnahme zu ermöglichen...
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Anlässlich 500 Jahre Reformation feierten in Traunstein am Sonntag, 22.Januar, die evangelischen und katholischen Christen ein gemeinsames ökumenisches Christusfest in der Pfarrei Heilig Kreuz. Unter Leitung von Pfarrvikar der Stadtkirche Traunstein Christoph Nobs und Dekan Peter Bertram wurde als Versöhnungsritual im Gottesdienst aus zwöf Themen-Blöcken eine große Trennungs-Mauer errichtet, die dann wieder abgebaut wurde.

 

Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen. Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Makedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen. Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. (Apostelgeschichte 16,9-15)...