Salz im katholischen Kernland

Traunstein feiert 400 Jahre Salinenstadt – mit selbstbewussten Protestanten

erschienen im Sonntagsblatt am 11.08.2019, Text und Bild: Axel Effner

Toller Ausflug! Tolle Kirche! Die Sommerserie im München-Teil lädt ein zu Spritztouren im Kirchenkreis, bei denen sich kuriose Museen, versteckte Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte Kirchen entdecken lassen.

Salinenpark Traunstein
Als "Weißes Gold" hat das Salz über viele Jahrhunderte hinweg die Kulturgeschichte in Südostbayern deutlich geprägt. Das Lebens-, Würz- und Konservierungsmittel war unverzichtbar und wurde teuer gehandelt. Entsprechend vielfältig und eindrucksvoll sind heute noch die Zeugnisse aus der Salinenzeit: das seit 1517 durchgängig betriebene, älteste Salzbergwerk Deutschlands in Berchtesgaden; die denkmalgeschützte Alte Saline in Bad Reichenhall mit ihren geheimnisvollen Stollen und technischen Meisterwerken sowie dem Salzmuseum; und nicht zuletzt die Salinenstadt Traunstein.

Walter Frank ist erster kirchlicher Popularmusiker im Dekanat Traunstein

Walter Frank hat 2019 die Ausbildung zum Kirchenmusiker für Popularmusik erfolgreich abgeschlossen. Angespront durch ein „Seminar für Christliche Pop- und Rockmusik“ des Popularmusikverbandes der Ev.- Luth. Kirche in Bayern meldete er sich umgehend für die Ausbildung an. Hierbei wurde neben der allgemeinen Musiklehre Bibelkunde, Glaubenslehre, Hymnologie, Kirchenkunde, Kirchenmusikgeschichte und Liturgik gelehrt und in Klausuren abgeprüft. Im Anschluss legte er noch die sehr praxisorientiert Fachausbildung als Bandleiter ab. Walter Frank wünscht sich die Popularmusik als weiteres Stilelement neben der klassischen Kirchenmusik, das sich rhythmisch und tonal von der klassischen Kirchenmusik unterscheidet und Rhythmen neu interpretiert. Er wünscht sich Lieder, die Mut machen, Lieder die  trösten, Lieder die fröhlich oder nachdenklich stimmen, zur Freude Gottes und Ihm zu Ehren – Soli Deo Gloria.

Einen ausführlichen Bericht , erschienen in der Passauer neuen Presse, erschienen am 5.7.2019, können Sie in dem hier hinterlegten Link nachlesen.

 

Nach 60-Jahr-Feier nun die 50-Jahr-Feier

2014 stand der Kirchenbau, jetzt die Selbstständigkeit der Gemeinde im Mittelpunkt

erschienen in Passauer Neuen Presse am 15.07.2019, Text und Fotos: Anton Brandl

Töging/Neumarkt-St. Veit. 50 Jahre selbstständige evangelische Gemeinde Töging/Neumarkt-St.Veit: Dieser Jahrtag ist gestern mit einem Festgottesdienst in der Töginger Auferstehungskirche begangen worden. Auch das anschließende Pfarrfest stand im Zeichen des Jubiläums.
„Wir kommen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus“, meinte Pfarrer Johann-Albrecht Klüter eingangs des Festgottesdienstes mit Blick auf die kuriose Tatsache, dass man vor fünf Jahren eine 60-Jahr-Feier beging (Fertigstellung der Kirche) und nun eine 50-Jahr-Feier. Die Kirchenrenovierung sei zwar abgeschlossen, doch jetzt stehe die Entstaubung und Renovierung der Orgel an, die ebenfalls einige tausend Euro kosten werde.

 

Kirchengemeinde Töging feiert 50-jähriges Bestehen

Die evangelische Gemeinde von Töging – Neumarkt/St.Veit feierte am Sonntag, den 14.07.2019 ihre 50-jährige Selbständigkeit mit einem großen Festgottesdienst in der Auferstehungskirche. Die musikalische Umrahmung übernahm die Jugendband „Intime“ und Kirchenmusikerin Cornelia Klüter an der Orgel. Festprediger war Dekan Peter Bertram. Im Anschluß wurde ausgiebig gefeiert: Rund um die Auferstehungskirche fand ein Gemeindefest statt. Fleißige Helfer hatten Mittagessen, Kuchen und Getränke vorbereitet.

Bis in die 1930er Jahre war Töging ein kleines katholisches Bauerndorf im Inntal. Mit der Industrialisierung Tögings, die mit dem Kanal bereits 1917 begann, kamen viele Arbeiter aus ganz Deutschland. Unter den zugereisten Arbeitern und Handwerkern gab es auch etliche Evangelische, die von Mühldorf aus betreut wurden. Die Bevölkerung explodierte quasi nach dem 2. Weltkrieg, als viele, auch evangelische Flüchtlinge nach Töging kamen. Sie wohnten in einem Flüchtlingslager im Industriegebiet nahe des Kanals. Früher wurden hier Fremd- und Zwangsarbeiter und später auch Kriegsgefangene untergebracht, die in der Industrie arbeiten mußten. Wie überall in Deutschland herrschte große Not und die evangelische Gemeinde Mühldorf versuchte neben der politischen Gemeinde und Hilfsorganisationen durch Sachspenden die Not zu lindern.

 

Sängerinnen und Sänger für “MARTIN LUTHER KING”-Musical gesucht!

"I have a dream" - diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Wer ist der Mann hinter diesen berühmten Worten? Was hat ihn angetrieben, was hat er bewirkt? Und was bedeutet sein Werk für uns heute?
Davon erzählt das Chormusical Martin Luther King, das am 1. April 2020 um 19.30 Uhr in der Salzburgarena aufgeführt wird. Für den 1.000 Stimmen starken Chor werden Sängerinnen und Sänger gesucht, die das Stück gemeinsam mit Musical-Solisten, Big-Band und Streichorchester auf die Bühne bringen.

Quelle „Stiftung Creative Kirche“

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