Ein Abschied aus den Bergen

Text und Bild: Christoph Merker/Berchtesgadener Anzeiger vom 20.02.2020

Berchtesgaden – Die Christuskirche hat Pfarrer Peter Schulz in den vergangenen acht Jahren lieben gelernt. »Am Anfang hat mir die Kirche gefallen, da sie etwas anderes ist als der 50er-Jahrebau von St. Matthäus in Regensburg, meiner vorherigen Pfarrstelle.« Doch aus dem Gefallen ist richtige Liebe geworden.

»Es ist ein guter Kirchenbau, denn er ist kompakt in der Form eines griechischen Kreuzes und selbst wenn nur zehn Personen darin sitzen, dann verlieren sie sich nicht darinnen.« Nun kehrt Pfarrer Peter Schulz der Kirche und der Gemeinde den Rücken zu. Der Pfarrer und seine Frau Heidrun gehen zurück nach Regensburg, wo seine Frau herstammt und sie lange gelebt haben. Sein Nachfolger ist Pfarrer Josef Höglauer, der bisher Pfarrer in Trostberg war.

Für Peter Schulz hat die Kirche viel Besonderes gehabt und sie hat ihn durch das Kirchenjahr gut begleitet. »Es ist diese besondere Atmosphäre, die mir die Predigten oft erleichtert hat.« Pfarrer Schulz erzählt, wie er sich die ganze Woche gedanklich auf die Predigt vorbereitet hat und dann, als er auf der Kanzel in der Christuskirche stand, plötzlich durch den Kirchenraum inspiriert, ganz neue Gedanken hatte. »Es ist ein Kirchenraum, der passt für die zentralen Aufgaben eines Pfarrers und ich werde ihn sehr vermissen.« ...

Jene anderen, oft alltäglichen Aufgaben eines Pfarrstellenleiters, hat Pfarrer Schulz sorgsam erledigt, sodass er seinem Nachfolger eine geordnete Pfarrstelle übergeben kann. Die Gebäude und Kirchen sind in einem guten Zustand, erst kürzlich wurde in der Christuskirche die Lautsprecheranlage erneuert und für den Gemeindesaal neue Stühle angeschafft, nachdem einer der alten Stühle unter einem Gemeindemitglied zusammengebrochen war. »Die Finanzierung dafür haben wir noch nicht ganz zusammen«, erzählt Pfarrer Schulz. Die für die Renovierung und Restaurierung der Orgel in der Christuskirche allerdings schon und das freut ihn ungemein, denn das stellte den Haushalt der Kirchengemeinde vor eine große Herausforderung...

Wahl zur Landessynode: Zwei Drittel der Synodalen sind neu

Vorläufiges Endergebnis der Wahlen zur bayerischen Landessynode

Gestern wählten die 12.841 bayerischen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher 89 Mitglieder der neuen Landessynode. Fest stehen auch bereits weitere drei Synodale, die als Vertreter der evangelisch-theologischen Fakultäten in Bayern benannt wurden, sowie die drei Jugendsynodalen, die von der Landesjugendkammer gewählt wurden. Weitere 13 Synodale werden in der nächsten Zeit durch Landeskirchenrat und Landessynodalausschuss berufen aus kirchlichen Einrichtungen und Diensten sowie dem gesellschaftlichen und politischen Leben. Dann werden alle 108 Mitglieder der künftigen Landessynode feststehen.

Schon heute ist erkennbar: Die Landessynode wird sich personell deutlich erneuern. Mehr als zwei Drittel (67,4 Prozent) der 89 gewählten und 6 delegierten Synodalen sind zum ersten Mal im Kirchenparlament der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern vertreten. Erstmals war diese Wahl ausschließlich als Briefwahl durchgeführt worden....

Good News für Mitterfelden

Freude über die Nachbesetzung der Pfarrstelle Mitterfelden und Teisendorf

Fotos und Bericht von Brigitte Janoschka

Mitterfelden. Die seit Juni vakante Pfarrstelle in Mitterfelden ist zum 01.12. mit Pfarrer Jürgen Henrich nachbesetzt. Mit großer Freude von allen Seiten wurde Pfarrer Henrich in einem Festgottesdienst am ersten Advent in sein Amt eingesetzt. Er ist zuständig für den Sprengel Ainring/Mitterfelden und Teisendorf. In der vollbesetzten Auferstehungskirche in Mitterfelden feierten Vertreter von Kirche und Politik ebenso wie Familie und Freunde des neuen Pfarrherrn. In Gebeten thematisierte Diakonin Harriet Tögel den Neuanfang sowohl des Kirchenjahres als auch den Neuanfang in der Kirchengemeinde durch die Einführung des neuen Pfarrers. Aus den Händen von Dekan Peter Bertram erhielt Pfarrer Henrich die von Dr. Heinrich Bedford-Strom unterzeichnete Beauftragungsurkunde zum Hirtenamt als Seelsorger und Prediger. Dekan Bertram war erfreut darüber, dass sich regelmäßig Personen finden, die aktiv werden und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft übernehmen.

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Verabschiedung von Pfarrer Barthel Pichlmeier

Am Sonntag, den 1. Dezember 2019 wurde Pfarrer Barthel Pichlmeier in einem feierlichen und sehr gut besuchten Gottesdienst, der von beiden Chören der evang. Kirchengemeinde Traunstein mitgestaltet wurde, in den Ruhestand verabschiedet.

Der anschließende Empfang fand aufgrund der Renovierungsarbeiten des Gemeindesaals in der Auferstehungskirche statt. Oberbürgermeister Christian Kegel, Monika Stockinger (Cafe International), Gemeindereferent Martin Riedl (kath. Pfarrverband Waging am See), Pastoralreferent Robert Hintereder (kath. Stadtkirche Traunstein), Kirchenrat Thomas Roßmerkel (Referent für Kirche und Tourismus in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) und Wolfgang Grothe (Vertrauensmann des Kirchenvorstandes) bedankten sich herzlich bei Pfarrer Pichlmeier für sein Wirken. Im Anschluss an die Grußworte gab es die Gelegenheit, sich persönlich von Herrn Pfarrer Pichlmeier zu verabschieden.

Im Vorfeld der Verabschiedung hat Frau Conny Hohler vom Traunsteiner Tagblatt ein ausführliches Interview mit Barthel Pichlmeier geführt. Dieses ist am 30.11.2019 im Traunsteiner Tagblatt erschienen und kann in dem hier hinterlegten Link nochmals nachgelesen werden.

Dekanatssynode November 2019: Evangelische Kirche stellt sich Herausforderungen der Zeit

Text: Hans Eder, Bild: Dekanat Traunstein

Dekanatssynode informiert sich über Entwicklung und sucht neue Wege

Christine Hautz, die Geschäftsführerin des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern, vermittelte einen statistischen Einblick in die Entwicklungen und die Prognosen ihres Verbandes, der fünf Landkreise und 152 Kommunen umfasst.

Traunreut. „Was ist so wichtig, dass wir als Kirche wach sein müssen, damit die Leute sagen: ,Gut, dass es die evangelische Kirche gibt‘?“ Diese Frage stand als Motto über der Herbstsynode des evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirks im Wilhelm-Löhe-Zentrum in Traunreut. Die rund 60 Mitglieder der Synode aus dem Dekanat, das die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting umfasst, beschäftigten sich einen Vormittag lang mit dem Blick auf die Lebensthemen der Menschen und die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Christine Hautz, die Geschäftsführerin des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern, gab dazu Anregungen, indem sie einen statistischen Einblick in die Entwicklungen und die Prognosen der vergangenen und der kommenden Jahrzehnte bei den Themen Demografie, Zuzug, soziale Herausforderungen und Tourismus gab...

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